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Skoliose

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Behandlung von Skoliose | Moderne Therapiemöglichkeiten

Eine schiefe Wirbelsäule oder ungleiche Schultern können erste Anzeichen einer Skoliose sein – einer dreidimensionalen Verkrümmung der Wirbelsäule, die sowohl Jugendliche als auch Erwachsene betrifft. Bei OTC | REGENSBURG klären wir die genaue Ursache Ihrer Wirbelsäulenverkrümmung und entwickeln einen individuellen Behandlungsplan, der konservative Therapien in den Vordergrund stellt. So können wir Ihnen dabei helfen, Beschwerden zu lindern und einer Verschlechterung gezielt vorbeugen.

Wichtige Fakten zur Skoliose:

  • Skoliose ist eine dreidimensionale Verkrümmung der Wirbelsäule mit seitlicher Krümmung und Rotation der Wirbelkörper
  • Typische Anzeichen sind eine schiefe Wirbelsäule, ungleiche Schultern und einseitig hervorstehende Rippen
  • Leichte Skoliosen (etwa 10 Grad Cobb-Winkel) lassen sich oft durch Beobachtung und gezielte Übungen stabil halten
  • Die Behandlung folgt einem klaren Therapieleiter: erst konservative Maßnahmen, nur bei bestimmten Befunden wird eine Operation erwogen
  • Bei uns arbeiten Ärzte, Radiologie und Therapiezentrum zusammen für eine präzise Diagnose und einen strukturierten Therapieplan
  • Suchen Sie ärztlichen Rat, wenn sich Ihr Rücken sichtbar verformt oder Schmerzen zunehmen

In unserem Zentrum bieten wir kurzfristige Termine für Privatpatient:innen und Selbstzahler:innen an.

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Kommen Sie in unsere Sprechstunde! Hier können wir in Ruhe Ihre Beschwerden besprechen. So stimmen wir Diagnostik und Therapie optimal aufeinander ab.

Was ist eine Skoliose der Wirbelsäule?

Eine Skoliose der Wirbelsäule ist eine dreidimensionale Verformung, bei der sich die Wirbelsäule nicht nur seitlich krümmt, sondern die einzelnen Wirbelkörper auch um ihre eigene Achse drehen. Ab einer Ausbiegung der Wirbelsäule von 10° spricht man von einer Skoliose – gemessen wird dieser sogenannte Cobb-Winkel auf einem Röntgenbild der gesamten Wirbelsäule.

 

Im Gegensatz zu einer normalen Wirbelsäule, die von vorne oder hinten betrachtet gerade verläuft, zeigt eine verkrümmte Wirbelsäule bei Skoliose eine charakteristische S-förmige oder C-förmige Krümmung. Diese Fehlstellung der Wirbelsäule entsteht meist während des Wachstums und kann verschiedene Abschnitte betreffen.

 

Die häufigste Form ist die idiopathische Skoliose, deren Ursache unbekannt ist. Die idiopathische Skoliose ist mit 80–90 % aller Fälle die größte Gruppe der Skoliosen. Daneben gibt es sekundäre Formen, die durch andere Erkrankungen oder Verletzungen entstehen.

Symptome – wie macht sich eine krumme Wirbelsäule bemerkbar?

Die Symptome einer Skoliose entwickeln sich oft schleichend und werden zunächst häufig als “schlechte Haltung” interpretiert. Dabei gibt es charakteristische Anzeichen, die auf eine echte Wirbelsäulenverkrümmung hinweisen.

 

Sichtbare Veränderungen des Rückens

 

Das auffälligste Zeichen ist eine schiefe Wirbelsäule, die besonders beim Vorbeugen erkennbar wird. Die Schultern befinden sich auf unterschiedlicher Höhe. Dabei tritt auf einer Seite ein “Rippenbuckel” hervor – die Rippen stehen durch die Rotation der Wirbelkörper asymmetrisch ab. Die Schultern befinden sich auf unterschiedlicher Höhe, der Kopf wirkt nicht mittig über dem Becken positioniert.

 

Bei einer s-förmigen Skoliose oder doppelten Skoliose zeigen sich kombinierte Krümmungen, die das Erscheinungsbild noch komplexer gestalten. Die Taille erscheint asymmetrisch, ein Schulterblatt kann prominenter hervorstehen als das andere.

 

Rückenschmerzen je nach betroffener Region

 

Rückenschmerzen bei Skoliose entstehen durch die ungleichmäßige Belastung der Muskulatur und Gelenke. Wo hat man Schmerzen bei Skoliose? Das hängt vom betroffenen Wirbelsäulenabschnitt ab:

 

Halswirbelsäule-Skoliose (HWS-Skoliose): Nackenverspannungen, einseitige Kopfhaltung und häufig Kopfschmerzen charakterisieren diese seltene Form. Die Die Patienten klagen über müde, verspannte Muskeln im Nacken- und Schulterbereich, wobei auch Sehnenbeschwerden auftreten können.

 

Thorakale Skoliose (BWS-Skoliose): Schmerzen zwischen den Schulterblättern, am Schulterblatt selbst oder entlang des Rippenbogens sind typisch. Der Rippenbuckel kann Druckgefühle verursachen, besonders beim Liegen auf der betroffenen Seite.

 

Lumbale Skoliose (LWS-Skoliose): Skoliose im unteren Rücken führt zu dumpfen, tiefen Schmerzen im Lendenbereich und kann Hüftschmerzen verursachen. Diese können ins Gesäß oder sogar ins Bein ausstrahlen, wenn Nervenwurzeln durch die Verkrümmung eingeengt werden.

 

Thorakolumbale Skoliose: Bei dieser Form, die den Übergang zwischen Brust- und Lendenwirbelsäule betrifft, kombinieren sich Beschwerden beider Regionen.

 

Funktions- und Organeinschränkungen

 

Bei ausgeprägten thorakalen Skoliosen kann sich die Verformung des Brustkorbs auf die Atmung auswirken. Die Verformung des Brustkorbs kann die Atmung mechanisch behindern und zu Atemnot führen. Dies betrifft jedoch meist nur sehr schwere Krümmungen.

 

Skoliose-Darmprobleme werden gelegentlich berichtet, wobei der direkte Zusammenhang umstritten ist. Mögliche Ursachen könnten veränderte Bauchdruckverteilungen oder Beckenschiefstände sein. Solche Beschwerden sollten jedoch immer auch internistisch abgeklärt werden.

Ursachen einer Skoliose – warum wird die Wirbelsäule schief?

Die Entstehung einer Wirbelsäulenverkrümmung kann verschiedene Ursachen haben, wobei die idiopathische Form – ohne erkennbare Ursache – am häufigsten auftritt.

 

Idiopathische Skoliose

 

Etwa 30% der Menschen mit adoleszenter idiopathischer Skoliose (AIS) haben eine Familiengeschichte der Erkrankung. Die Genetik spielt eine wichtige Rolle, jedoch gibt es kein einzelnes “Skoliose-Gen”. Vielmehr handelt es sich um eine multifaktorielle Erkrankung, bei der mehrere Gene zusammen mit anderen Faktoren beteiligt sind.

 

Idiopathische Skoliose ist die häufigste Form der Skoliose und kommt bei 2–4% der Kinder im Alter von 10–16 Jahren vor. Mädchen und Jungen sind gleich häufig betroffen, jedoch schreitet die Erkrankung bei Mädchen zehnmal häufiger fort und erfordert eine Behandlung.

 

Degenerative Skoliose bei Erwachsenen

 

Degenerative Skoliose entsteht durch die Degeneration der Facettengelenke und Bandscheiben, die als “Scharniere” und “Polster” der Wirbelsäule fungieren – ähnlich wie bei der Gonarthrose im Kniegelenk. Dieser Verschleiß ist asymmetrisch und führt dazu, dass die Wirbelsäule einknickt und sich krümmt. Diese Form entwickelt sich typischerweise nach dem 50. Lebensjahr und betrifft häufig die Lendenwirbelsäule.

 

Sekundäre Formen

 

Seltener entstehen Skoliosen durch angeborene Wirbelfehlbildungen, neuromuskuläre Erkrankungen oder nach Verletzungen. Diese sekundären Formen erfordern oft eine spezielle Behandlung der Grunderkrankung.

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Arten der Skoliose – HWS, BWS, LWS und S-förmige Krümmungen

Die Lokalisation der Wirbelsäulenverkrümmung bestimmt maßgeblich die Symptome und die Behandlungsstrategie.

 

Skoliose der Halswirbelsäule (HWS-Skoliose)

 

Eine Halswirbelsäule-Skoliose ist selten und führt zu einer seitlichen Neigung des Kopfes. Betroffene entwickeln oft kompensatorische Muskelverspannungen im Nacken-Schulter-Bereich und klagen über einseitige Kopfschmerzen.

 

Thorakale Skoliose (BWS-Skoliose)

 

Die Skoliose der Brustwirbelsäule ist die häufigste Form bei Jugendlichen. Durch die Rotation der Wirbelkörper entsteht der charakteristische Rippenbuckel, der besonders beim Vorbeugen sichtbar wird. Diese Form kann bei schweren Ausprägungen die Lungenfunktion beeinträchtigen.

 

Lumbale Skoliose (LWS-Skoliose)

 

Eine Skoliose der Lendenwirbelsäule führt zu einem Beckenschiefstand und Schmerzen im unteren Rücken. Diese Form ist bei Erwachsenen häufiger und kann durch degenerative Veränderungen entstehen. Lumbale Skoliose-Übungen zielen darauf ab, die Rumpfmuskulatur zu stärken und die Wirbelsäule zu stabilisieren.

 

Thorakolumbale Skoliose

 

Diese Form betrifft den Übergangsbereich zwischen Brust- und Lendenwirbelsäule. Thorakolumbale Skoliosen können besonders problematisch sein, da sie sowohl die Rumpfstabilität als auch die Beweglichkeit beeinträchtigen.

 

S-förmige und doppelte Skoliose

 

Bei einer s-förmigen Skoliose liegen zwei Hauptkrümmungen vor – eine primäre und eine kompensatorische Gegenkrümmung. Diese doppelte Skoliose ist statisch oft stabiler als einfache Krümmungen, kann aber komplexere Beschwerdemuster verursachen.

Diagnose – wie wir eine Skoliose sicher feststellen

Die Diagnostik einer Wirbelsäulenverkrümmung erfolgt bei uns in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten, um sowohl die aktuelle Situation als auch das Progressionsrisiko genau einzuschätzen.

 

Anamnese und körperliche Untersuchung

 

Zunächst erfragen wir den Beginn der Beschwerden, familiäre Vorbelastungen und bisherige Behandlungen. Bei der körperlichen Untersuchung beurteilen wir die Körperhaltung im Stand und führen den Vorbeugetest durch, bei dem Asymmetrien des Rumpfes besonders deutlich werden.

 

Wir messen Schulter- und Beckenstände und prüfen die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Das Risser-Zeichen gibt uns Hinweise auf das noch verbleibende Wachstum und damit das Progressionsrisiko.

 

Bildgebung: Röntgen und weiterführende Diagnostik

 

Das Ganzwirbelsäulen-Röntgenbild im Stehen ist der Goldstandard zur Bestimmung des Cobb-Winkels. Ein Skoliose-Röntgenbild zeigt die genaue Form und das Ausmaß der Krümmung. Bei einer leichten Skoliose mit etwa 10 Grad ist die Verkrümmung oft nur diskret erkennbar, aber messbar.

 

Bei unklaren Befunden oder zur Beurteilung von Weichteilveränderungen setzen wir die MRT ein. Diese zeigt uns Bandscheiben, Nervenstrukturen und Muskulatur und hilft bei der Differenzierung zwischen strukturellen und funktionellen Krümmungen.

Behandlung der Skoliose – stufenweises Vorgehen statt vorschneller Operation

Unser Behandlungsansatz folgt einem klaren Therapieleiter, bei dem konservative Maßnahmen im Vordergrund stehen. Wo immer möglich, behandeln wir Ihre Beschwerden ohne Operation und erwägen einen Eingriff nur, wenn konservative Optionen nicht ausreichend sind.

 

Konservative Therapie im Fokus

 

Aufklärung und Beobachtung: Bei leichten, stabilen Krümmungen unter 20 Grad erfolgt zunächst eine regelmäßige Verlaufskontrolle. Viele Skoliosen bleiben stabil und erfordern keine aktive Behandlung.

 

Physiotherapie und skoliosespezifische Übungen: Skoliose-Übungen zielen darauf ab, die Rumpfmuskulatur zu kräftigen und Haltungsasymmetrien auszugleichen.

 

Unser Therapiezentrum entwickelt individuelle Übungsprogramme, die auf die spezifische Krümmungsform abgestimmt sind. Skoliose-Übungen im Sitzen sind besonders für Berufstätige wichtig, die viel am Arbeitsplatz verbringen.

 

Alltags- und Arbeitsplatzanpassung: Ergonomische Verbesserungen, regelmäßige Bewegungspausen und eine rückenfreundliche Gestaltung des Arbeitsplatzes unterstützen die Therapie nachhaltig.

 

Korsett-Therapie bei Jugendlichen

 

Eine Korsettbehandlung verringerte das Fortschreiten von Hochrisiko-Krümmungen bis zur Operationsschwelle bei Patienten mit adoleszenter idiopathischer Skoliose signifikant. Die Erfolgsrate lag bei 72% in der Korsettgruppe im Vergleich zu 48% in der Beobachtungsgruppe.

 

Ein Korsett kommt bei Jugendlichen mit noch wachsender Wirbelsäule und Krümmungen zwischen etwa 25 und 40 Grad in Betracht. Die Tragedauer und -intensität richten sich nach dem individuellen Progressionsrisiko.

Wann eine Operation sinnvoll sein kann

 

Bei einem Befund ab 20° sollte orthopädisch interveniert werden. Ab etwa 50° sollte eine chirurgische Intervention erfolgen. Eine Operation erwägen wir bei:

 

  • Progredienten Krümmungen über 45-50 Grad
  • Anhaltenden Schmerzen trotz konservativer Therapie
  • Neurologischen Ausfällen
  • Erheblichen Einschränkungen der Lungenfunktion

 

Die Ziele einer Operation sind es, das Fortschreiten der Krümmung zu stoppen, die Deformität zu reduzieren und das Gleichgewicht des Rumpfes zu erhalten.

 

Bei Bedarf arbeiten wir mit spezialisierten Wirbelsäulenzentren zusammen, um Ihnen auch operative Optionen anzubieten. Dabei prüfen wir die Indikation sorgfältig und begleiten Sie durch den gesamten Entscheidungsprozess.

Langfristig mit Skoliose leben – was Sie selbst beitragen können

Eine gut betreute Skoliose ist oft mit einer aktiven Lebensführung vereinbar. Krümmungen unter 30° zum Zeitpunkt der Skelettreife schreiten wahrscheinlich nicht fort, während Krümmungen über 50° sehr wahrscheinlich während des Erwachsenenlebens fortschreiten.

 

Regelmäßige Kontrollen

 

Bei Jugendlichen sind regelmäßige Kontrollen während der Wachstumsphasen essentiell. Bei Erwachsenen mit degenerativer Skoliose überwachen wir die Progression und passen die Therapie entsprechend an.

 

Kontinuierliche Rumpfkraft und Beweglichkeit

 

Gezieltes Training der Rumpfmuskulatur stabilisiert die Wirbelsäule und kann Schmerzen reduzieren. Lumbale Skoliose-Übungen konzentrieren sich auf die Kräftigung der tiefen Bauch- und Rückenmuskulatur.

 

Sportliche Aktivität

 

Die meisten Sportarten sind bei Skoliose möglich und sinnvoll. Schwimmen, Radfahren und Krafttraining können die Rumpfstabilität verbessern. Extreme einseitige Belastungen sollten vermieden werden.

 

Gewichtsmanagement

 

Ein gesundes Körpergewicht entlastet die Wirbelsäule und kann Beschwerden bei degenerativer Skoliose reduzieren.

 

Unser Team begleitet Sie langfristig bei der Umsetzung dieser Maßnahmen und passt Ihren Therapieplan regelmäßig an Ihre Bedürfnisse an. 

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Wann sollten Sie eine Skoliose ärztlich abklären lassen?

Bestimmte Warnsignale erfordern eine zeitnahe ärztliche Beurteilung:

 

  • Rasch zunehmende sichtbare Verkrümmung der Wirbelsäule
  • Zunehmende oder nächtliche Rückenschmerzen
  • Neu auftretende Taubheitsgefühle oder Schwäche in Armen oder Beinen
  • Gangunsicherheit oder Koordinationsprobleme
  • Atemnot oder eingeschränkte Belastbarkeit bei körperlicher Anstrengung
  • Erhebliche Einschränkungen im Alltag oder Beruf

 

Bei Jugendlichen sollten Eltern auf ungleiche Schulterhöhen, asymmetrische Taillen oder einen Rippenbuckel beim Vorbeugen achten.

Ihre Skoliose-Behandlung bei OTC | REGENSBURG

Bei OTC | REGENSBURG erhalten Sie eine umfassende Skoliose-Diagnostik und einen individuell abgestimmten Behandlungsplan – von der Erstuntersuchung bis zur langfristigen Verlaufskontrolle.

Unter der fachärztlichen Leitung von Prof. Dr. med. Kiriakos Daniilidis, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Schwerpunkt Wirbelsäule, arbeiten Ärzte, Radiologen und Therapeuten eng zusammen, um Ihnen eine präzise Diagnostik, moderne konservative Therapien und die bestmöglichen Behandlungsergebnisse zu bieten.

 

Weitere Hinweise zu unseren medizinischen Leistungen finden Sie hier. 

 

 

Häufig gestellte Fragen zur Skoliose

Die Schmerzlokalisation hängt vom betroffenen Wirbelsäulenabschnitt ab. Bei thorakaler Skoliose treten Schmerzen zwischen den Schulterblättern oder am Rippenbogen auf, bei lumbaler Skoliose im unteren Rücken mit möglicher Ausstrahlung ins Bein. HWS-Skoliose verursacht Nackenschmerzen und Kopfschmerzen.

Eine 10-Grad-leichte Skoliose ist meist nicht gefährlich und erfordert oft nur Beobachtung. Wichtig sind regelmäßige Kontrollen, besonders bei Jugendlichen, um eine Progression rechtzeitig zu erkennen. Die meisten leichten Skoliosen bleiben stabil.

Suchen Sie zunächst eine fachärztliche Beurteilung auf, um die Ursache und das Ausmaß der Verkrümmung zu klären. Je nach Befund können gezielte Übungen, Physiotherapie oder andere konservative Maßnahmen helfen. Vermeiden Sie Selbstbehandlung ohne professionelle Anleitung.

Lumbale Skoliose-Übungen konzentrieren sich auf die Kräftigung der Rumpfmuskulatur und Verbesserung der Haltung. Konkrete Übungsprogramme sollten jedoch immer individuell angepasst und unter fachlicher Anleitung erlernt werden.

Ein direkter Zusammenhang zwischen Skoliose und Darmproblemen ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Bei ausgeprägten Krümmungen können theoretisch Veränderungen der Bauchdruckverteilung auftreten. Darmprobleme sollten jedoch immer auch internistisch abgeklärt werden.

Eine echte Skoliose ist strukturell fixiert und verschwindet nicht bei bewusster Haltungskorrektur. Der Vorbeugetest zeigt bei Skoliose einen Rippenbuckel oder eine asymmetrische Rumpfform. Eine genaue Unterscheidung ist nur durch fachärztliche Untersuchung und gegebenenfalls Röntgendiagnostik möglich.

 

Eine Skoliose der Wirbelsäule erfordert eine individuelle, auf Ihre spezifische Situation abgestimmte Betreuung. Bei OTC | REGENSBURG verbinden wir präzise Diagnostik mit einem strukturierten, konservativen Behandlungsansatz. Unser Ziel ist es, Ihre Beschwerden zu lindern, eine Progression zu verhindern und Ihre Lebensqualität langfristig zu erhalten.

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