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Tennisellenbogen

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Tennisellenbogen (Tennisarm): Ursachen, Symptome und moderne Therapie

Sie spüren beim Öffnen einer Sprudelflasche, beim Händedruck oder bei der täglichen Arbeit am Computer einen stechenden Schmerz an der Außenseite des Ellenbogens? Diese Beschwerden deuten klassisch auf einen Tennisellenbogen hin – umgangssprachlich auch Tennisarm genannt.

 

Obwohl der Name es vermuten lässt: Die wenigsten Betroffenen stehen tatsächlich regelmäßig auf dem Court. Meistens ist es die monotone Belastung im Alltag, etwa bei der handwerklichen Arbeit oder im Büro, die zu dieser schmerzhaften Überlastung der Sehnenansätze führt.

 

Die gute Nachricht vorab: Beim OTC Regensburg arbeiten Ärzte, Radiologen und Physiotherapeuten Hand in Hand, um Ihren Tennisarm in den meisten Fällen ohne Operation erfolgreich zu heilen.

 

Was genau passiert bei einem Tennisellenbogen?

Medizinisch sprechen wir von einer lateralen Epikondylopathie. Es handelt sich dabei um eine degenerative Veränderung der Strecksehnen am äußeren Ellenbogen. Besonders betroffen ist meist der Ansatz des Musculus extensor carpi radialis brevis (ECRB), der für das Strecken von Handgelenk und Fingern zuständig ist.

 

Entgegen der alten Bezeichnung „Epicondylitis“ wissen wir heute: Es ist meist keine klassische Entzündung, sondern eine sogenannte Tendinose. Das bedeutet, die Sehnenstruktur ist durch Mikroverletzungen geschwächt. Deshalb helfen reine Entzündungshemmer oft nur kurzfristig – wir müssen die Sehne aktiv wieder „belastbar“ machen.

Wollen Sie einen Termin vereinbaren?

Kommen Sie in unsere Sprechstunde! Hier können wir in Ruhe Ihre Beschwerden besprechen. So stimmen wir Diagnostik und Therapie optimal aufeinander ab.

Symptome: Woran Sie den Tennisarm erkennen

Die Schmerzen entwickeln sich oft schleichend und strahlen nicht selten vom Ellenbogen bis in den Handrücken oder sogar die Schulter aus.

 

Typische Warnsignale sind:

  • Punktueller Druckschmerz am knöchernen Vorsprung der Ellenbogenaußenseite.
  • Schmerzen beim festen Zugreifen (z. B. beim Händeschütteln).
  • Stechen beim Heben von Gegenständen mit gestrecktem Arm.
  • Nachlassende Kraft in der Hand, besonders bei Drehbewegungen.

 

Haben Sie die Schmerzen eher an der Innenseite? Dann könnte ein Golferellenbogen vorliegen. Auch hier hilft eine genaue Abklärung in unserer Sportorthopädie.

Diagnose im OTC Regensburg: Präzision ist alles

Damit wir die richtige Therapie einleiten, steht am Anfang die exakte Diagnose. Wir verlassen uns nicht nur auf Provokationstests, sondern nutzen unsere hauseigene Radiologie:

 

  1. Ultraschall: Hier machen wir degenerative Veränderungen der Sehne sofort sichtbar.
  2. MRT: Bei unklaren Verläufen nutzen wir die Kernspintomographie, um Gelenkschäden oder Nervenkompressionen (wie das Radialtunnelsyndrom) auszuschließen.

Der Therapieplan: Konservativ zurück zur Kraft

Unser Ziel ist die Ursachenmedizin. Wir behandeln nicht nur den Schmerz, sondern korrigieren das biomechanische Ungleichgewicht.

 

1. Belastung anpassen, nicht stilllegen

Eine komplette Ruhigstellung ist oft kontraproduktiv. Wichtiger sind ergonomische Anpassungen, etwa eine spezielle Maus am Arbeitsplatz oder eine Anpassung der Grifftechnik beim Sport.

 

2. Aktives Training (Exzentrik)

Das Herzstück der Heilung sind gezielte Übungen in unserem Therapiezentrum. Das sogenannte exzentrische Training sorgt dafür, dass sich die Kollagenfasern der Sehne neu organisieren und wieder stabil werden.

 

3. Moderne Verfahren

Bei hartnäckigen Fällen bieten wir ergänzende Therapien an:

Wann ist eine Operation nötig?

Eine OP ist beim Tennisellenbogen die absolute Ausnahme. Erst wenn nach mindestens sechs Monaten intensiver konservativer Therapie keine Besserung eintritt, ziehen wir minimalinvasive oder arthroskopische Verfahren in Betracht.

 

Fazit: Der Tennisarm ist ein klassisches Überlastungssyndrom, das wir im OTC Regensburg mit viel Erfahrung und modernen Methoden in den Griff bekommen. Lassen Sie die Schmerzen nicht chronisch werden – wir helfen Ihnen gerne zurück in einen schmerzfreien Alltag!

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Kommen Sie in unsere Sprechstunde! Hier können Ihre Beschwerden in Ruhe besprechen. So stimmen wir Diagnostik und Therapie optimal aufeinander ab.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Erste Hilfe leisten Belastungsreduktion und ergonomische Korrekturen. Langfristig ist ein strukturiertes Kräftigungsprogramm der Unterarmmuskulatur der sicherste Weg zur Heilung.

Besonders effektiv ist das exzentrische Krafttraining, bei dem der Muskel unter Spannung verlängert wird. Unsere Therapeuten zeigen Ihnen gerne die exakte Ausführung.

Geduld ist gefragt: Erste deutliche Besserungen treten oft nach 4–6 Wochen auf, die vollständige Ausheilung der Sehnenstruktur kann jedoch mehrere Monate dauern.

Ja, meistens ist das mit ergonomischen Hilfsmitteln (z. B. Epicondylitis-Spange oder vertikale Maus) möglich. Wir beraten Sie gerne zu individuellen Lösungen für Ihren Arbeitsplatz.

In der ganz akuten Phase wird Kühlung oft als lindernd empfunden. Bei chronischen Beschwerden ist Wärme meist hilfreicher, um die Durchblutung und den Stoffwechsel der Sehne anzuregen.