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Morbus Ledderhose

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Morbus Ledderhose: Knoten an der Fußsohle erkennen und behandeln

Sie spüren seit Wochen einen harten Knoten oder einen Knubbel unter der Fußsohle, der beim Gehen oder Barfußlaufen schmerzt? Diese Beschwerden können auf einen Morbus Ledderhose hindeuten – eine gutartige Bindegewebserkrankung der Plantarfaszie, die tastbare Veränderungen in der Fußsohle verursacht.

 

Beim OTC Regensburg verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, um die Ursache Ihrer Fußbeschwerden präzise zu diagnostizieren und eine individuell abgestimmte Therapie einzuleiten. Dank der engen Zusammenarbeit von Orthopädie, Radiologie und Therapiezentrum erhalten Sie bei uns alles unter einem Dach.

 

Auf einen Blick: Morbus Ledderhose

  • Was es ist: Eine gutartige Bindegewebswucherung (Plantarfibromatose) in der Sehnenplatte der Fußsohle.
  • Symptome: Harte, oft druckempfindliche Knoten oder Strangbildungen, die besonders beim Stehen und Abrollen stören.
  • Häufigkeit: Männer sind etwa doppelt so oft betroffen wie Frauen; oft besteht ein Zusammenhang mit Morbus Dupuytren an der Hand.
  • Behandlung: Vorrangig konservativ durch Entlastung, Einlagenversorgung und gezielte Physiotherapie.
  • Operation: Ein chirurgischer Eingriff ist die Ausnahme und wird nur bei therapieresistenten, starken Schmerzen erwogen.

Wollen Sie einen Termin vereinbaren?

Kommen Sie in unsere Sprechstunde! Hier können wir in Ruhe Ihre Beschwerden besprechen. So stimmen wir Diagnostik und Therapie optimal aufeinander ab.

Was ist Morbus Ledderhose?

Morbus Ledderhose (medizinisch: Plantarfibromatose) entsteht durch eine übermäßige Vermehrung von Bindegewebszellen in der Plantarfaszie. Diese kräftige Sehnenplatte unter der Fußsohle stabilisiert das Fußlängsgewölbe und ist essenziell für die Kraftübertragung beim Gehen.

 

Bei dieser Erkrankung bilden sich Knoten aus überschüssigem Kollagen. Diese können einzeln auftreten oder sich zu ganzen Strängen formieren. Die Erkrankung zählt zu den sogenannten Fibromatosen. Da etwa 25 % der Patienten zusätzlich unter Morbus Dupuytren (Knoten in der Hohlhand) leiden, ist eine fachübergreifende Betrachtung wichtig.

Symptome: Woran Sie Morbus Ledderhose erkennen

Typische Beschwerden im Alltag

 

Im Gegensatz zur klassischen Plantarfasziitis, bei der der Schmerz meist direkt am Fersenansatz sitzt, äußert sich Morbus Ledderhose durch tastbare, feste Knoten im Bereich des Fußgewölbes oder am inneren Fußrand. Anfangs sind diese oft schmerzlos, können aber bei Belastung zunehmend Probleme bereiten:

 

  • Druckschmerz beim Gehen, insbesondere auf hartem Untergrund.
  • Schmerzen beim Barfußlaufen.
  • Das Gefühl, auf einem Fremdkörper zu stehen („Stein im Schuh“).
  • Sicht- und tastbare Vorwölbungen an der Fußsohle.

 

Häufig können auch Mittelfußschmerzen entstehen, wenn die Knotenbildung das Gewölbe destabilisiert.

 

Abgrenzung zu anderen Ursachen

 

Nicht jeder Knubbel am Fuß ist ein Morbus Ledderhose. In unserer Praxis grenzen wir die Erkrankung sicher von anderen Krankheitsbildern ab:

 

Erkrankung

Typisches Merkmal

 

Plantarfasziitis

Stechender Schmerz am Fersenansatz, meist morgens; kein tastbarer Knoten.

Lipom / Zyste

Meist weichere Konsistenz und oft gegenüber der Faszie verschieblich.

Morton-Neurom

Nervenschmerz und Taubheitsgefühle zwischen den Zehenballen.

Ursachen und Risikofaktoren

Die genaue Ursache für die überschießende Zellteilung der Fibroblasten ist noch nicht vollständig geklärt. Neben einer genetischen Veranlagung spielen oft Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus eine Rolle. Auch ein Vitamin-D-Mangel, der Osteopenie begünstigt, kann den Bindegewebsstoffwechsel beeinflussen.

 

Besonders häufig sind der Ring- und Kleinfinger betroffen. Patienten bemerken zunächst, dass sie ihre Hand nicht mehr flach auf einen Tisch legen können. Später wird das Händeschütteln schwierig, Handschuhe lassen sich schlecht anziehen, und das Greifen in die Hosentasche wird zur Herausforderung.

Diagnostik: Präzision bei OTC Regensburg

Eine sichere Diagnose ist die Basis für eine erfolgreiche Therapie. Bei uns erfolgt diese systematisch:

 

  1. Anamnese & Untersuchung: Wir nehmen uns Zeit für das Gespräch und tasten die Fußsohle sowie die Sehnenstränge genau ab.
  2. Ultraschall (Sonografie): Hiermit können wir die Knoten direkt darstellen und von flüssigkeitsgefüllten Zysten unterscheiden.
  3. MRT (Magnetresonanztomografie): In unserer hauseigenen Radiologie nutzen wir das MRT für komplexe Fälle, um die genaue Ausdehnung in der Tiefe zu beurteilen.

Behandlung: Was wirklich hilft

Unser Ziel ist es, Ihre Belastbarkeit im Alltag und beim Sport wiederherzustellen – wenn möglich, ganz ohne Skalpell.

 

Konservative Therapie

  • Orthopädische Einlagen: Individuell gefertigte Einlagen nehmen den Druck vom Knoten.
  • Physiotherapie: In unserem Therapiezentrum zeigen wir Ihnen gezielte Dehnübungen.
  • Stoßwellentherapie (ESWT): Kann helfen, Schmerzen zu lindern und die Funktion zu verbessern.

 

Dieser Test ersetzt jedoch keine ärztliche Untersuchung und dient nur als erste Orientierung.

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Kommen Sie in unsere Sprechstunde! Hier können Ihre Beschwerden in Ruhe besprechen. So stimmen wir Diagnostik und Therapie optimal aufeinander ab.

Fazit & Empfehlung Morbus Ledderhose ist gut behandelbar.

Morbus Ledderhose ist gut behandelbar. Sollten Sie unter Fußschmerzen beim Gehen leiden, lassen Sie dies fachärztlich abklären.

 

Haben Sie eine Veränderung an Ihrer Fußsohle bemerkt? Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Spezialsprechstunde. Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg zurück zur schmerzfreien Bewegung.

 

Hinweis: Diese Informationen dienen der Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Diagnose. Bitte suchen Sie bei Beschwerden immer einen Facharzt auf.

Häufig gestellte Fragen zu Morbus Ledderhose

Nicht jeder Knoten ist Morbus Ledderhose. Bösartige Tumoren sind selten, aber bei rasch wachsenden oder schmerzhaften Knoten sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Eine spontane Rückbildung ist sehr selten. Mit konservativer Therapie lässt sich aber oft eine Stabilisierung und Beschwerdelinderung erreichen.

Sanfte Dehnungen der Fußsohle und Wadenmuskulatur sowie Mobilisationsübungen können hilfreich sein. Konkrete Übungen sollten individuell angepasst werden.

Zusammenhänge werden diskutiert, sind aber nicht eindeutig belegt. Eine gesunde Ernährung unterstützt das Gesamtbefinden, heilt aber nicht die Erkrankung.

Nein, Morbus Ledderhose ist keine klassische entzündlich-rheumatische Erkrankung, kann aber zusammen mit anderen Erkrankungen auftreten.

Männer erkranken etwa doppelt so häufig wie Frauen, aber die Symptome und Behandlung sind bei beiden Geschlechtern gleich.

Das hängt stark von der Tätigkeit ab. Büroarbeiter können oft nach 2-4 Wochen zurückkehren, körperlich Arbeitende benötigen möglicherweise 2-3 Monate.

Medizinische Fachseiten und Patientenorganisationen bieten Bildmaterial. Eine persönliche ärztliche Beurteilung ist aber immer notwendig.